CMD-Behandlung in Dernbach – Physiotherapie bei Kiefergelenksbeschwerden
Das Kiefergelenk ist eines der aktivsten Gelenke des Körpers – wir nutzen es beim Sprechen, Kauen, Gähnen, oft mehrere tausend Mal am Tag. Gerät es aus dem Gleichgewicht, sprechen Fachleute von einer Cranio-Mandibulären Dysfunktion (CMD). Das Tückische: Die Beschwerden zeigen sich häufig gar nicht am Kiefer selbst, sondern als Kopfschmerzen, Nackenverspannungen, Ohrgeräusche oder Schwindel. Viele Betroffene haben deshalb eine lange Odyssee hinter sich, bevor die eigentliche Ursache gefunden wird.

Wie behandeln wir CMD in unserer Praxis in Dernbach?
Kiefer, Halswirbelsäule und Körperhaltung bilden eine funktionelle Einheit – deshalb behandeln wir nie nur das Kiefergelenk allein. Nach einer gründlichen Untersuchung von Kiefergelenk, Kaumuskulatur, Halswirbelsäule und Haltung kombinieren wir manualtherapeutische Techniken am Kiefer mit der Behandlung der Kau- und Nackenmuskulatur, Mobilisation der Halswirbelsäule und gezielten Eigenübungen. Dazu gehört auch, gemeinsam mit Ihnen Auslöser wie Stress und Pressgewohnheiten im Alltag zu erkennen. So lösen wir nicht nur die Symptome, sondern setzen an der Ursache an.
Woran erkenne ich eine CMD?
Hand in Hand mit Ihrem Zahnarzt
Die CMD-Behandlung ist Teamarbeit: Die physiotherapeutische Verordnung stellt in der Regel Ihr Zahnarzt oder Kieferorthopäde aus – häufig ergänzend zu einer Aufbissschiene. Wir stimmen unsere Behandlung eng mit den Zahnarztpraxen und Kieferorthopäden der Region ab, damit Schiene und Therapie optimal ineinandergreifen. Unsere Praxis in Dernbach ist für Patientinnen und Patienten aus Wirges, Montabaur, Siershahn, Ebernhahn und Staudt in wenigen Minuten erreichbar.
Häufige Fragen zur CMD-Behandlung
Viele Patientinnen und Patienten berichten schon nach wenigen Behandlungen über weniger Spannung und Schmerz. Für ein stabiles Ergebnis sind in der Regel mehrere Einheiten und die konsequente Umsetzung der Eigenübungen wichtig.
Meist Ihr Zahnarzt oder Kieferorthopäde, in manchen Fällen auch Hausarzt oder Orthopäde. Auf der Verordnung stehen üblicherweise Krankengymnastik oder Manuelle Therapie mit entsprechender Diagnose.
Ja. Die Behandlung entspannt die überaktive Kaumuskulatur und reduziert die Beschwerden, die durch das Knirschen entstehen. In Kombination mit einer zahnärztlichen Schiene und Stressmanagement lassen sich meist deutliche Verbesserungen erreichen.

